Mädchen - Landkreis Stade

Willkommen im Club! Die erste Menstruation!

Willkommen im Club! Die erste Menstruation

Es ist kein Datum, das sich wie der Geburtstag oder die Sommerferien im Kalender einplanen lässt. Und doch warten viele Mädchen gespannt darauf: Wann kommt sie, die Menstruation, die auch Regelblutung, Periode oder einfach „die Tage“ genannt wird? Tritt die Menstruation zum ersten Mal auf, spricht man auch von der Menarche. Und so wie jedes Mädchen unverwechselbar in seinem Aussehen ist, ist auch dieser Zeitpunkt ganz verschieden: Zwischen 9 und 15 Jahren passiert es bei den meisten. Im Körper „rumort“ es schon vorher mehr oder weniger unsichtbar. Oft kündigt sich die erste Periode durch ein bisschen weißlich-glasigen Ausfluss aus der Scheide an, dem so genannten „Weißfluss“. Vielleicht war vor der ersten Periode auch schon einmal ein kleiner Blutfleck in der Unterhose – und dann wieder nichts.

Eine Reise ins Innere des Körpers

Der Zyklus Die Periode ist für manche auch deshalb so geheimnisvoll, weil sich im weiblichen Körper vieles unsichtbar ereignet. Die Zeit zwischen dem ersten Tag der Regelblutung und dem letzten Tag vor der nächsten Periode wird Zyklus genannt. So ein Zyklus (Das ist ein anderes Wort für Kreislauf) dauert im Allgemeinen zwischen 26 und 32 Tagen. Nach der ersten Regel braucht es meist ein oder zwei Jahre, bis sich die Länge der Zyklen richtig eingependelt hat.

Alle Mädchen haben von Geburt an rund 400.000 Eibläschen in ihren Eierstöcken. In jedem Zyklus geht es darum, dass mindestens ein Eibläschen heranreift – und damit möglicherweise auch befruchtet werden kann. Botenstoffe, die so genannten Hormone, steuern diesen Vorgang. Hormone werden übrigens auch bei Verhütungsmitteln wie der Pille eingesetzt, um eine Schwangerschaft zu verhindern.

In der ersten Zyklushälfte sorgt zum Beispiel das Hormon Östrogen dafür, dass die Gebärmutterschleimhaut dicker wird, damit sich dort eine befruchtete Eizelle einnisten kann. Die Befruchtung der Eizelle ist an den so genannten „fruchtbaren Tagen“ ungefähr 14 Tage vor der nächsten Periode möglich. Das Gehirn gibt in dieser Zeit über ein anderes Hormon das Signal dafür, dass die reife Eizelle vom Eierstock in den Eileiter gelangt. Diesen Vorgang nennt man den „Eisprung“. Einige Mädchen können ihn an einem Ziehen im Unterleib spüren. Dann besteht für 6 bis 24 Stunden die Möglichkeit der Befruchtung durch die männlichen Samenzellen, die Spermien. Allerdings können diejenigen Spermien, die von der Scheide in die Gebärmutter und die Eileiter gelangt sind, dort fünf und zum Teil sogar sieben Tage auf die Eizelle „warten“.

Im Klartext heißt das: Auch wer einige Tage vor dem „Eisprung“ ohne Kondom oder andere Verhütungsmittel mit einem Jungen geschlafen hat, kann schwanger werden! Dies kann sogar für die Zeit der Periode gelten.

Wurde die Eizelle nicht befruchtet, sorgen Hormone dafür, dass sie sich auflöst. Die obere Schicht der Gebärmutterschleimhaut, in die sich eine befruchtete Eizelle einnisten kann, löst sich dann aber und wird bei der nächsten Regelblutung durch die Scheidenöffnung herausgeschwemmt. Damit das passiert, ziehen sich die Muskeln der Gebärmutter zusammen, und das führt dann bei vielen Mädchen und Frauen zu einem Ziehen im Bauch. Mit der zwischen zwei und sechs Tage dauernden Menstruation beginnt zugleich ein neuer Zyklus.

Willkommen im Club! Die erste Menstruation

Es ist kein Datum, das sich wie der Geburtstag oder die Sommerferien im Kalender einplanen lässt. Und doch warten viele Mädchen gespannt darauf: Wann kommt sie, die Menstruation, die auch Regelblutung, Periode oder einfach „die Tage“ genannt wird? Tritt die Menstruation zum ersten Mal auf, spricht man auch von der Menarche. Und so wie jedes Mädchen unverwechselbar in seinem Aussehen ist, ist auch dieser Zeitpunkt ganz verschieden: Zwischen 9 und 15 Jahren passiert es bei den meisten. Im Körper „rumort“ es schon vorher mehr oder weniger unsichtbar. Oft kündigt sich die erste Periode durch ein bisschen weißlich-glasigen Ausfluss aus der Scheide an, dem so genannten „Weißfluss“. Vielleicht war vor der ersten Periode auch schon einmal ein kleiner Blutfleck in der Unterhose – und dann wieder nichts.

Eine Reise ins Innere des Körpers

Der Zyklus Die Periode ist für manche auch deshalb so geheimnisvoll, weil sich im weiblichen Körper vieles unsichtbar ereignet. Die Zeit zwischen dem ersten Tag der Regelblutung und dem letzten Tag vor der nächsten Periode wird Zyklus genannt. So ein Zyklus (Das ist ein anderes Wort für Kreislauf) dauert im Allgemeinen zwischen 26 und 32 Tagen. Nach der ersten Regel braucht es meist ein oder zwei Jahre, bis sich die Länge der Zyklen richtig eingependelt hat.

Alle Mädchen haben von Geburt an rund 400.000 Eibläschen in ihren Eierstöcken. In jedem Zyklus geht es darum, dass mindestens ein Eibläschen heranreift – und damit möglicherweise auch befruchtet werden kann. Botenstoffe, die so genannten Hormone, steuern diesen Vorgang. Hormone werden übrigens auch bei Verhütungsmitteln wie der Pille eingesetzt, um eine Schwangerschaft zu verhindern.

In der ersten Zyklushälfte sorgt zum Beispiel das Hormon Östrogen dafür, dass die Gebärmutterschleimhaut dicker wird, damit sich dort eine befruchtete Eizelle einnisten kann. Die Befruchtung der Eizelle ist an den so genannten „fruchtbaren Tagen“ ungefähr 14 Tage vor der nächsten Periode möglich. Das Gehirn gibt in dieser Zeit über ein anderes Hormon das Signal dafür, dass die reife Eizelle vom Eierstock in den Eileiter gelangt. Diesen Vorgang nennt man den „Eisprung“. Einige Mädchen können ihn an einem Ziehen im Unterleib spüren. Dann besteht für 6 bis 24 Stunden die Möglichkeit der Befruchtung durch die männlichen Samenzellen, die Spermien. Allerdings können diejenigen Spermien, die von der Scheide in die Gebärmutter und die Eileiter gelangt sind, dort fünf und zum Teil sogar sieben Tage auf die Eizelle „warten“.

Im Klartext heißt das: Auch wer einige Tage vor dem „Eisprung“ ohne Kondom oder andere Verhütungsmittel mit einem Jungen geschlafen hat, kann schwanger werden! Dies kann sogar für die Zeit der Periode gelten.

Wurde die Eizelle nicht befruchtet, sorgen Hormone dafür, dass sie sich auflöst. Die obere Schicht der Gebärmutterschleimhaut, in die sich eine befruchtete Eizelle einnisten kann, löst sich dann aber und wird bei der nächsten Regelblutung durch die Scheidenöffnung herausgeschwemmt. Damit das passiert, ziehen sich die Muskeln der Gebärmutter zusammen, und das führt dann bei vielen Mädchen und Frauen zu einem Ziehen im Bauch. Mit der zwischen zwei und sechs Tage dauernden Menstruation beginnt zugleich ein neuer Zyklus.

Nichts, was peinlich ist

Es gibt Familien, in denen über Sexualität nicht groß geredet wird. Das kann religiöse oder kulturelle Gründe haben und an der Erziehung liegen, die die Eltern selber erfahren haben. Dann ist auch die Menstruation manchmal ein peinliches Thema.

Binden, die es in unterschiedlichen Stärken und Formen gibt, fangen das Menstruationsblut auf. Sie drücken sich aber vielleicht unter besonders engen Hosen ab. Tampons haben diesen Nachteil nicht. Sie müssen in die Scheide eingeführt werden, was vor allem am Anfang ungewohnt sein kann. Wie es funktioniert, ist genau auf dem Zettel in der Packung beschrieben. Tampons müssen alle drei, vier Stunden gewechselt werden. Sie lassen sich auch mit einer Slipeinlage kombinieren. Welche Methode dir am geeignetsten erscheint, probierst du am besten selber aus. Wenn dir jedoch wichtig ist, dass das Jungfernhäutchen nicht durch Tampons einreißt, solltest du auf sie lieber verzichten.

 

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