Mädchen - Landkreis Stade

Pickel, Krach und viel Gefühl

Pickel, Krach und viel Gefühl

Was „Pubertät“ genau ist, dafür gibt es keine umfassende Erklärung. Klar ist, dass vieles anders und neu wird.

Der Körper verändert sich

Konkret macht sich die neue Phase an den körperlichen Veränderungen fest: Der Körper bekommt rundere Formen, die Taille bildet sich aus etc. Schließlich setzt die Menstruation ein, die monatliche Blutung, die einen ab jetzt begleiten wird. Und, leider, im Gesicht sprießen auch die Pickel.

Das alles passiert meist im Alter zwischen neun und fünfzehn Jahren. So beginnt beispielsweise bei vielen Mädchen die Brust vom 11. Lebensjahr an zu wachsen. Es kann aber auch früher oder später sein, das ist völlig normal. Zuständig für die Veränderungen sind die so genannten Hormone. Die sind Botenstoffe, die die Vorgänge im Körper steuern.

Jede ist anders

Manche Mädchen versetzen diese körperlichen Veränderungen in Unruhe und Unsicherheit. Viele fragen sich: „Bin ich richtig gebaut?“, „Sind die Oberschenkel zu dick?“.

Die Medien, die einem ständig Idealkörper vorführen, verstärken diese Verunsicherung noch. Sie zeigen aber nur das Schönheitsideal, nicht die Realität: Wer sich wirklich mal umschaut in der Schule, auf der Straße oder im Schwimmbad, wird ganz schnell feststellen: Es gibt kein Einheitsmaß für Brüste und auch nicht für andere Körperteile. Kein Busen ist wie der andere, und ganz viele Mädchen und Frauen haben sogar zwei ungleiche Brüste. Jeder Körper ist einzigartig, und die Ausstrahlung eines Menschen ist viel wichtiger als das bloße Aussehen. Selbstbewusstes Auftreten ist eine gute Grundlage für eine attraktive Wirkung.

Achterbahn der Gefühle

„Die Hormone spielen verrückt“, sagen manche, wenn sie von den körperlichen Veränderung in der Pubertät sprechen. Ähnlich dem „Verrücktspielen“ der Hormone können auch die Gefühle für sich selber und für andere in dieser Zeit schwanken. Das Gefühl, die ganze Welt umarmen zu können, alles schaffen zu können, selbstständig zu sein – und dann wieder das Gefühl, ganz klein zu sein, gar nichts zu können, dringend jemanden zu brauchen, der zeigt, dass er einen mag und versteht. Jedes Mädchen hat ein Recht darauf, auch mal nicht gut drauf zu sein. Es gibt einen alten Spruch: „Auf jedes Tief folgt ein Hoch’“, und gerade wer seinem Tief nachspürt, kann das Hoch umso intensiver genießen.

Zwischen den Stühlen

Manche Mädchen fühlen sich auch hin und her gerissen, etwa zwischen verschiedenen Freundinnen und Freunden, die nichts miteinander zu tun haben wollen, oder zwischen den Eltern, die getrennt leben oder sich zu Hause ständig streiten. Sitze ich zwischen den Stühlen oder auf mehreren Stühlen gleichzeitig?“ Es ist nämlich nicht immer leicht, zwischen den Welten zu jonglieren, die teilweise sehr unterschiedlich sind in ihren Erwartungen, Verhaltensregeln und Umgangsformen. Sich mit anderen auszutauschen, mit Freundinnen oder auch älteren Mädchen, ist dann besonders wichtig.

Das Gefühl des Fremdseins kennen eigentlich viele Mädchen: Wenn man nach einem Umzug in eine neue Klasse kommt, wenn die eigenen Überzeugungen nicht anerkannt werden, wenn man als Mädchen ein Mädchen liebt oder einfach andere Klamotten trägt als die übrigen. Menschen, die einem ähnlicher sind oder einen besser verstehen, muss man manchmal ein bisschen suchen, z.B. in Mädchengruppen, Jugendclubs, Sportvereinen oder anderen Treffs. Hört euch in der Schule um, welche Angebote es in eurem Wohnort gibt. Auch Veranstaltungstipps in Zeitungen sagen einem, wo etwas los ist. Ansonsten weiß in der Regel auch das Jugendamt oder die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte einer Stadt oder des Kreises, wo Einrichtungen für Jugendliche zu finden sind. Manche sind auch speziell für Mädchen.

Pickel, Krach und viel Gefühl

Was „Pubertät“ genau ist, dafür gibt es keine umfassende Erklärung. Klar ist, dass vieles anders und neu wird.

Der Körper verändert sich

Konkret macht sich die neue Phase an den körperlichen Veränderungen fest: Der Körper bekommt rundere Formen, die Taille bildet sich aus etc. Schließlich setzt die Menstruation ein, die monatliche Blutung, die einen ab jetzt begleiten wird. Und, leider, im Gesicht sprießen auch die Pickel.

Das alles passiert meist im Alter zwischen neun und fünfzehn Jahren. So beginnt beispielsweise bei vielen Mädchen die Brust vom 11. Lebensjahr an zu wachsen. Es kann aber auch früher oder später sein, das ist völlig normal. Zuständig für die Veränderungen sind die so genannten Hormone. Die sind Botenstoffe, die die Vorgänge im Körper steuern.

Jede ist anders

Manche Mädchen versetzen diese körperlichen Veränderungen in Unruhe und Unsicherheit. Viele fragen sich: „Bin ich richtig gebaut?“, „Sind die Oberschenkel zu dick?“.

Die Medien, die einem ständig Idealkörper vorführen, verstärken diese Verunsicherung noch. Sie zeigen aber nur das Schönheitsideal, nicht die Realität: Wer sich wirklich mal umschaut in der Schule, auf der Straße oder im Schwimmbad, wird ganz schnell feststellen: Es gibt kein Einheitsmaß für Brüste und auch nicht für andere Körperteile. Kein Busen ist wie der andere, und ganz viele Mädchen und Frauen haben sogar zwei ungleiche Brüste. Jeder Körper ist einzigartig, und die Ausstrahlung eines Menschen ist viel wichtiger als das bloße Aussehen. Selbstbewusstes Auftreten ist eine gute Grundlage für eine attraktive Wirkung.

Achterbahn der Gefühle

„Die Hormone spielen verrückt“, sagen manche, wenn sie von den körperlichen Veränderung in der Pubertät sprechen. Ähnlich dem „Verrücktspielen“ der Hormone können auch die Gefühle für sich selber und für andere in dieser Zeit schwanken. Das Gefühl, die ganze Welt umarmen zu können, alles schaffen zu können, selbstständig zu sein – und dann wieder das Gefühl, ganz klein zu sein, gar nichts zu können, dringend jemanden zu brauchen, der zeigt, dass er einen mag und versteht. Jedes Mädchen hat ein Recht darauf, auch mal nicht gut drauf zu sein. Es gibt einen alten Spruch: „Auf jedes Tief folgt ein Hoch’“, und gerade wer seinem Tief nachspürt, kann das Hoch umso intensiver genießen.

Zwischen den Stühlen

Manche Mädchen fühlen sich auch hin und her gerissen, etwa zwischen verschiedenen Freundinnen und Freunden, die nichts miteinander zu tun haben wollen, oder zwischen den Eltern, die getrennt leben oder sich zu Hause ständig streiten. Sitze ich zwischen den Stühlen oder auf mehreren Stühlen gleichzeitig?“ Es ist nämlich nicht immer leicht, zwischen den Welten zu jonglieren, die teilweise sehr unterschiedlich sind in ihren Erwartungen, Verhaltensregeln und Umgangsformen. Sich mit anderen auszutauschen, mit Freundinnen oder auch älteren Mädchen, ist dann besonders wichtig.

Das Gefühl des Fremdseins kennen eigentlich viele Mädchen: Wenn man nach einem Umzug in eine neue Klasse kommt, wenn die eigenen Überzeugungen nicht anerkannt werden, wenn man als Mädchen ein Mädchen liebt oder einfach andere Klamotten trägt als die übrigen. Menschen, die einem ähnlicher sind oder einen besser verstehen, muss man manchmal ein bisschen suchen, z.B. in Mädchengruppen, Jugendclubs, Sportvereinen oder anderen Treffs. Hört euch in der Schule um, welche Angebote es in eurem Wohnort gibt. Auch Veranstaltungstipps in Zeitungen sagen einem, wo etwas los ist. Ansonsten weiß in der Regel auch das Jugendamt oder die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte einer Stadt oder des Kreises, wo Einrichtungen für Jugendliche zu finden sind. Manche sind auch speziell für Mädchen.

Ärger zu Hause

Zu Hause haben viele Mädchen jetzt häufiger Zoff als früher. Sie ärgern sich, wenn ihre Eltern Ihnen vorschreiben, wann sie zu Hause sein müssen, wie viel Zeit sie für die Schularbeiten verwenden sollen oder mit welchen Freunden sie sich treffen dürfen. Manche fühlen sich von den Eltern nicht mehr verstanden.

„ Eltern müssen nicht immer alles wissen. Eltern und Kinder müssen auch nicht immer gleicher Meinung sein und sich nicht dauernd gut verstehen. Manchmal muss man für seine Überzeugungen kämpfen, ein anderes Mal Kompromisse eingehen. Probier, für deine Meinung gute Argumente zu finden. Wenn das nichts nützt, überzeugt sie vielleicht ein Brief oder eine nette Geste. Aber auch ein vorübergehender Rückzug unter die Kopfhörer ist erlaubt. Ruhe und Abstand können manchmal helfen, sich hinterher wieder anzunähern“.

Mit Freundinnen reden

Freundinnen können häufig die Probleme besser verstehen als andere, weil sie sich selber ähnliche Gedanken machen oder einem auch schon mal sagen können, was sie nicht so gut finden. Freundinnen mögen vielleicht die gleiche Musik, denselben Film und haben ähnliche verrückte Pläne und Wünsche für die Zukunft. Mit Freundinnen lässt sich gut herumspinnen, und das macht Spaß.

1000 Zeichen verbleibend
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.