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Alix' Erfahrungen mit Work & Travel in Australien

Als ich 2012 mein Abitur in der Tasche hatte und noch keine richtige Idee davon hatte, was ich beruflich machen wollte und sollte, habe ich mich für Work & Travel in Australien entschieden. Wenn ihr meine Erfahrungen wissen möchtet, lest gerne weiter.

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Was man beachten sollte - Tipps und Tricks von Alix

Hier erfahrt ihr, wie ihr euren Work & Travel-Aufenthalt gut vorbereiten könnt.

Was man beachten sollte - Tipps und Tricks von Alix

Hier erfahrt ihr, wie ihr euren Work & Travel-Aufenthalt gut vorbereiten könnt.

Wenn ihr nicht wisst, was ihr nach der Schule machen wollt, eine Pause zwischen Schule und Studium braucht oder einfach gerne andere Länder seht, dann ist ein Auslandsaufenthalt im Sinne von Work & Travel die perfekte Lösung für euch. So eine Reise und ein Aufenthalt in einem fremden Land wollen gut vorbereitet sein. Darum erhaltet ihr hier ein paar Tipps und Erfahrungen rund um dieses Thema von mir.

Für Australien zumindest gilt das Folgende:

Organisatorisches

Zuallererst muss ein Visum her. Hier die wichtigsten Fakten:

  • Kosten: etwa 200 €
  • Altersbeschränkung: 18-30 Jahre
  • Gültigkeit: 1 Jahr ab Einreisedatum

Wichtig: Man muss innerhalb eines Jahres nach Antragsstellung in das entsprechende Land einreisen (Beispiel: Der Antrag wird am 01.01.2016 gestellt und angenommen. Nun hat der Antragssteller bis zum 01.01.2017 Zeit, in das entsprechende Land einzureisen. Entschließt sich der Reisende am 01.08.2016 in das Land einzureisen, ist sein oder ihr Visum bis zum 01.08.2017 gültig.) Und, ganz wichtig, man kann dieses Visum nur ein einziges Mal in seinem Leben beantragen. Antragstellung: Läuft meistens online über die entsprechende Regierungswebseite ab. Google hilft zur Not.

Was sonst noch gebraucht wird und auch sinnvoll ist:

Eine Langzeitauslandskrankenversicherung. (Bietet eigentlich jede Versicherung an, Preise unterscheiden sich. Meine hat bei bei einer der gesetzlichen Krankenkassen beispielsweise für zehn Monate um die 300 € gekostet.) Eine Kreditkarte. Nötig für Flug- und Hostelbuchungen und ggf. Automietung. Eine Backpackerkarte. Bringt Rabatte in Museen, bei Tourbuchungen etc. (Ich selbst benutze die IYTC Iinternational youth travel card), welche sich definitiv nicht bewährt hat. Ich empfehle: Die Jugendherbergskarte. Jene wird am häufigsten akzeptiert und bringt manchmal auch Vergünstigungen, wenn es eigentlich nur Studentenrabatte gibt. Die Karte ist in deutschen Jugendherbergen zu bekommen für um die 30 Euro pro Jahr. Der Nachteil: Die Karte ist nur bis zum Ende des jeweiligen Jahres gültig, so dass man meist eine Neue beantragen muss und somit den Betrag zweimal zahlen muss. Es muss also abgewogen werden, ob es sich lohnt, diese Karte zu besorgen. Kopien aller wichtigen Dokumente! Falls was verloren geht oder geklaut wird, ist so eine Kopie immer gut zu haben!

Was alles mit muss:

Wenn ihr eure Flugtickets gekauft habt und die Vorfreude immer größer wird, wird es langsam Zeit für’s Packen. Ich habe recht spät angefangen zu packen, empfehle aber mindestens eine Woche vorher zu überlegen, was man mitnehmen will, das Packen sollte man dann vielleicht 2-3 Tage vor dem Abflug machen.

Was ich vergessen hab und nützlich gewesen wäre:

  • Ersatzbrille
  • Streichhölzer oder Feuerzeug
  • Nadel und Faden
  • Wenn man noch etwas Platz hat: Plastikgeschirrset plus Besteck

Tipps für die Arbeitssuche:

Hostels abklappern. Diese haben meist ein Schwarzes Brett mit Jobangeboten. Im Internet auf Seiten wie beispielsweise Gumtree nach Arbeitsangeboten suchen. Arbeitsagenturen abklappern. Auf Schaufensteraushänge in Geschäften/Cafés achten. Besser: In jeden Laden gehen und fragen, ob Mitarbeiterinnen benötigt werden. Mit etwas Glück hat gerade jemand gekündigt, und die Manager kamen bisher nicht dazu, einen Aushang zu machen. Dann stehen die Chancen gut, dass du den Job bekommst. Falls Farmarbeit angestrebt wird: direkt zu den Farmen fahren und fragen, ob die jemanden brauchen. Oder anrufen. Alles andere bringt nichts, die Farmen machen keine großen Bemühungen, Arbeiter zu suchen, die Arbeit Suchenden sollen gefälligst zu denen kommen.

Noch zum zweiten Visum

Das so genannte 2nd Working Holiday Visa kann man beantragen, wenn man drei Monate lang auf einer Farm gearbeitet hat. Dieses zweite Visum ermöglicht einem, noch ein zweites Mal nach Australien zu reisen und dort zu arbeiten.

Die ABN

Die normale Steuernummer, die man in Australien bekommt, ist die Tax File Number (TFN). Mit dieser bezahlt man bei jedem Gehalt einen bestimmten Steuersatz, den man meistens zurückbekommt, wenn man Australien verlässt. Es gibt aber auch die ABN. Dies ist auch eine Steuernummer, aber für Selbstständige. In einigen Jobs wird diese verlangt. Hier läuft das mit den Steuern so ab, dass man nicht mit jedem Gehalt Steuern zahlt, sondern nur einmal im Jahr. Wenn man es geschickt anstellt, hört man mit seinem Job vor dem Fälligkeitsdatum der Steuern auf und muss dann gar keine Steuern zahlen und hat so das verdiente Geld die ganze Zeit zur Verfügung. Da ich nur mit der TFN gearbeitet habe, weiß ich leider nicht ganz so gut Bescheid über die ABN. Wenn ihr eine solche Nummer braucht, dann sprecht am besten mit eurem Chef genau darüber, wie das mit der Zahlung aussieht.

Bitte denkt daran, ich habe diese Erfahrungen 2012 gemacht. Informiert euch gut und rechtzeitig über alles zum Thema Work & Travel.
Denn es mag sich einiges geändert haben. Es gibt im Netz viele unterschiedlichen Anbieter von Work & Travel. Findet selbst heraus, welcher für euch geeignet ist.
Nun kann ja eigentlich nichts mehr schiefgehen! ;-))

Alix

Steuer für Backpacker Australien

Steuer für Backpacker in Australien

Backpacker sind Touristen, die als Gepäck nur einen Rucksack mit sich tragen und meist zu mehreren Orten reisen. Von Deutschen ist ein beliebtes Ziel dafür Australien.

Oft arbeiten diese dort zwischendurch z.B. als Erntehelfer um sich die Reise finanzieren zu können.

Steuer für Backpacker in Australien

Backpacker sind Touristen, die als Gepäck nur einen Rucksack mit sich tragen und meist zu mehreren Orten reisen. Von Deutschen ist ein beliebtes Ziel dafür Australien.

Oft arbeiten diese dort zwischendurch z.B. als Erntehelfer um sich die Reise finanzieren zu können.

Bis vor kurzem, musste man auf die ersten 18000 verdienten Dollar keine Abgabezahlungen machen.
Nun soll in Australien, wenn man dort zwischenzeitlich arbeitet, ab dem ersten verdienten Dollar ein Steuersatz von fünfzehn Prozent erhoben werden, sobald man Geld verdient. Ursprünglich war geplant, dass eine Steuer von 32,5 Prozent erhoben werden solle.

Bauern und die Opposition kritisieren die Steuerpläne und befürchten, dass bald nicht mehr genug Saisonarbeiter gefunden werden können.

Quelle: Stader Tageblatt

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